Maik Wetzel , Jahrgang 1969. 

Kindheit ganz  normal, Kindergarten, Schule, naja fast normal - nach Musik als Lebensinhalt sah bis dahin nichts aus. Das Interesse am Musikunterricht bestand eher darin die Lehrerin zum Nervenzusammenbruch zu führen (arme Frau Koppe, Sorry)!  Erstes musikalisches Highlight war das gemeinsame singen mit Mutter in der Küche im Alter von 8 Jahren. 

Bei Besuchen im Land jenseits des Waldes und der Berge faszinierten die Gitarren von Onkel Diethardt. Trotzdem begann vor der musikalischen zunächst die sportliche Karriere des Maik W - Leistungssport, , Leichtatlethik,  - mit 15 das Chaos:  Rückenprobleme, kein Sport mehr - Onkel Diethard tröstet den untröstlichen Maik indem er ihm eine wunderschöne Halbresonanzgitarre und einen Phaser 80 schenkt.

Die erste Schulband (Extrem)  gründet sich auf dem Heimweg von der Tanzstunde, also so mit 15. Erste, damals noch mehr peinliche Auftritte zur Schuldisko.

Dann ging´s recht schnell. Der ersten Einstufung folgt bald eine zweite. Erste größere Muggen. Man interessiert sich für die junge Band, denn sie gehört zu den wenigen die eigenes Material spielt, ein eigenes Profil hat. Deutschsprachige eigene Titel, Rockmusik aus der eigenen Feder und Coversongs kennzeichnen die Band. Die Wende überlebt die Band nicht, jedenfalls nicht lange. 

Zwischendurch gab es noch solch langweilige Dinge wie Schulabschluss und Ausbildung. 1986 schloss Maik die Schule ab (damals Polytechnische Oberschule). Ein Studium kam nicht in Frage nachdem man ihm mitgeteilt hatte seine Studienwünsche Jura oder Medizin seien bei seiner politischen Einstellung illusorisch. Aus Trotz lernte er Elektronikfacharbeiter. Die Lehre lief ganz passabel, doch dann wurde schnell klar, dass dieser Job nicht alles sein kann was man so bis zur Rente tut. 1990 kam es zu einer folgenschweren Begegnung mit einem Unternehmer aus Baden-Württemberg (Dieter Wesser). Er engagierte Maik, förderte und forderte ihn beruflich und privat bis zu seinem Tod 2004. 

1991  folgt die zweite Band (Stollwerk). Es geht rasant aufwärts und das mit ausschließlich eigenem Material (deutsche Texte, Rockmusik). Erste TV-Erfahrung, große Konzerte. Etwa 1994 ist auch hier Schluss. 

1992-1995 studierte Maik neben seinem Vertriebsjob und neben der Musik Betriebswirtschaft. Beruflich steigt er nach und nach zum Vertriebschef auf.

Etwa 1994 verirrt er  sich in die sehr spezielle Heavy- Metal-Welt der Band "Hardholz". Mit Hardholz gibt´s die ersten Studioerfahrungen und die erste Platte. 

1995 wurde geheiratet und gebaut, 1996 gab´s ein Geschenk in Form von Töchterchen Lisa.

Ebenfalls 1996 stieg Maik bei CCRider ein. Absolute Professionalität. In der Band stimmt es musikalisch und menschlich. Gespielt werden neben eigenen Sachen (deutsche Texte, Rock- und Popmusik) überwiegend Oldies in eigenen Interpretationen. Die Momente auf der Bühne mit CCRider gehören zu den magischsten die man als Musiker erleben kann.  Nach einer Plattenproduktion (1998) und etwa 500 Konzerten kam 2000 das Ende für die damalige Besetzung.

Von 2000 bis 2004 folgten mit Rolacoaster und frey. zwei Band´s in denen Maik erstmalig viel Verantwortung übernahm. Management, Repertoire und vieles mehr... auch diese Zeit war spannend, geprägt von viel Euphorie, unglaublicher Magie, Glück und irgendwann auch völliger Enttäuschung.  Angefressen und Müde, ohne Kraft kommt es 2004 erneut zu einem Ende und einem Neuanfang.

Von 2005 bis 2008 spielte Maik bei den Brogues. Die Brogues, der Celtic Rock Circus, 6 Leute, die es richtig krachen lassen. Wie der Name schon verrät ging es um Rockmusik mit irisch-keltischen Einflüssen. Aus unterschiedlichen Gründen, hauptsächlich aber, weil es Zeit war für einen Aufbruch zu neuen Ufern verließ Maik die Band zum Jahreswechsel 2007/2008.

Seit 2006 steht deutscher Hoppelrock auf dem Programm. Mit der Band "Der Philipp & Olympic Mennewitz" gibt es textlich nicht immer ganz ernst gemeinten, aber sonst erdigen Rock.

Heute spielt Maik  Job´s, d.h.Aushilfsengagements in unterschiedlichen Bands oder im Studio. Er tritt solo auf nach dem Motto one man, one voice. .Außerdem verfolgt Maik nun endlich wieder seine eigenen Ideen - man darf gespannt sein. Nach wie vor befindet er sich auf der Suche nach den magischen Momenten...

Maik 1986 (Extrem)

 

Maik 1999 (CCRider)